Auf nach China - hoast´s heid.....


Also um 9 Uhr hat mich mein Kollege Kuniki san von meiner 1 Zimmer Multifunktions-Wohnung in Hikari abgeholt. Erster Abschnitt war die Shinkansen Station Tokuyama. Dort bin ich am 15. 2. auch angekommen. Also rein in den Bahnhof und ein Ticket gekauft. Einmal von Tokuyama nach Haketa. KODOMA 655 Abfahrt 9.55 Uhr - Ankunft in Haketa (Fukuoka) um 11:20 Uhr. Es braucht Euch also nicht wundern wenn ich diesmal mehr entspanntwar als bei der Anreise. Auf die DB kann mann sich mit Sicherheit nicht verlassen - auf JR West aber schon.
Pünktlich um 9:50 Uhr fuhr der Shinkansen KODAMA 633 in den Bahnhof ein und blieb genau mit der Türe von Wagen 3 vor meiner Nase stehen. Irre - wie präziese das geht. Kein Gedränge - erst lässt man die Fahrgäste aussteigen und dann steigt man ein. Ich war gespannt wie das ausschaut wenn wir über die Brücke von der Hauptinsel Honshu nach Kyushu fahren. Da aber der Zug mit über 300 Sachen fuhr ist die Brücke so schnell vorbei gewesen, dass man gar nix gesehen hat. War fast wie Lichtgeschwindigkeit ;)
In der Haketa Station angekommen hab ich dann den Taxistand gesucht. - Einfach den Schildern folgen... ... Hauptausgang und schon standen jede Menge Japaner die ein Taxi wollten. Aber nicht drängeln. Man stellt sich einfach in die Schlange und dann hat es max. 1 Minute gedauert und ich hatte ein Taxi. Eine richtig FETTE TOYOTA Limo. In Japan fährt das Taxi vor und die Tür öffnet sich automatisch. Dann ist der Fahrer ausgestiegen - etwa zwei Köpfe kleiner als ich. Der wollte meinen Koffer ganz lässig in den Kofferraum wuchten - HA HA HA - ich versuchte ihm das auszureden aber mit seiner Hilfsbereitschaft hat sich der grauharige Japaner fast das Kreuz verrenkt. Waren immer noch 25 kg ! Viele der HARIBOS und Ferero Rochés sind bei den Kollegen in Japan geblieben.
Besonders sind ein paar auf Mochérie abgefahren. Ein anderer Kollege wollte auch eins probieren - dann der Kollege Sakai - san auf japanisch - "des verträgs´t Du ned..." Auf jedenfall war gestern nach Ende der zweiten Woche nix mahr da. Alles ratze putz weg genascht....
Aber nun zurück zum meinem TAXI Ausflug - Haketa Station zum International Terminal Fukuoka. 10 Minuten durch eine Stadt die etwa die Größe von München hat. Der Verkehr war schon etwas dichter als auf dem ländlichen Hikari. 1900 Yen hat es gekostet - den Stress mit der U-Bahn wollte ich mir wirklich nicht geben. Am Flughafen wollte ich dann gleich mein Ticket holen. Aber zuvor muss man seinen Koffer durchleuchten lassen. Bevor man überhaupt an den Ticket Counter kommt. Das Sicherheitspersonal lässt einem erst zu bestimmten Zeiten in den ersten Sicherheitsbereich. Also noch 30 Minuten warten. Dann wurde der Koffer durchleuchtet. Ein Siegel auf den Verschluss geklebt und dann bekommt man in wieder zurück. Ab zum JAL/Air China Schalter. Ausweis hergezeigt und dann hab ich auch schon mein Ticket in der Hand. Gate 53 Fluch CA916 - Ziel Shanghai.
Und damit die Zeit nicht so lange dauert - auf zur Business Lounge. Aber vorher muss noch der persönliche Security Check absolviert werden. Und da wurde wirklich gründlich geschaut. Notebook raus. Reiseapotheke - alles raus. - Schuhe aus. Alles andere durfte ich anlassen. Und die nette Dame von der Security war auch super nett. Nach dem alles OK war bekam ich meine Sachen wieder. Und jetzt haltet Euch fest. - Ein Sicherheitsbeamter half mir beim einpacken ! - und wieder sehr freundlich. Eine echte Servicegesellschaft ist Japan. Ja und was macht man wenn man noch 1 Stunde warten muss auf in die Lounge. Hinsetzen und schnell am Blog geschrieben.
Aber nun mach ich Schluß denn mein Flug wird gerade aufgerufen....
Sayonara Japan bis in einer Woche ...
und ich melde mich dann aus Shanghai.....
Fortsetzung folgt. ...
16:15 Uhr Ortszeit Shanghai (die Uhr um eine Stunde zurück - also +7 Stunden). Der Service am Bord der Air China war auch sehr gut - komischer weise waren die Saft-Damen (höflich ausgedrückt) lauter Japanerinen. Hmm na aber auf alle Fälle bin ich gut in Shanghai Pudong gelandet. Aus der Luft fiel mal gleich auf. daß das Chinesische Meer eine ganz schöne DRECKBRÜHE ist ! - Fisch möchte ich da nicht draus essen.
Der Landeanflug ging über unzählige Felder und kleine einheits Häuser... und es war ganz bewölkt oder Neblig vor Smog - meine Ahnung. Nach dem ersten orientieren ab in Richtung Einwanderung mit Visa. Die Beamten dort haben keine Namensschilder sondern tragen Nummern. Wahrscheinlich weil wir Westler uns die Namen eh nicht merken können. Mein Einwanderungsbeamter hatte die Nummer 0358812 ! - Später ist mir das bei den anderen POLIZISTEN auch aufgefallen. Dann weiter zur Gepäcksausgabe. 20 Minuten warten.... Jede Menge Japaner die wohl nach Shanghai shoppen gehen. Und dann kam er mein Koffer.
Nächster Schritt - RMB besorgen. Die Dame am Wechselschalter war nicht das was man unter FREUNDLICH versteht. Die hätte gleich sagen können "blöde Langnase". Irgendwie war ich da von den letzten Tagen was anderes gewöhnt. Dann ging es noch zur Zollabfertigung - das ging auch ohne Probleme. Yippi ich bin im Reich der Mitte - in China - in Shanghai.
Und jetzt stand das Tages Highlight an. Eine Fahrt mit dem Maglev - dem Shanghai Transrapid. 50 RMB vom Flughafen in die Stadt. Ca. 30 km in 8 Minuten. Es war schon irgendwie cool mit dem Teil zu fahren aber von den Socken hat es mich nicht gehaut. Aber immer hin können nicht viele sagen sie sind schon mal mit dem bekannten Magnetschwebezug gefahren. ;) Longyang Lu ist die Endstation des Maglev.
Bis zum Hotel sind es geschätzt noch 10 km durch den Großstadtverkehr. Also ein Taxi muss her. Wieder den Schildern zum Taxistand. Meine Kollegin in Shanghai, Joe Wang hatte mich schon gewarnt - es gibt Fake-Taxis. Am Taxistand stand ein Polizist und ein Guide der jeweils die Fahrten zuwies. Irgendwie hab ich es verpasst mir die Adresse des Hotels in Chinesisch aufschreiben zu lassen. Mit der Beschreibug Pu Dong Avenue 728 konnten die nix anfangen. Na super ! Aber irgendwie haben wir es dann schon ausgechinesischt. Dank meinem elektronischem Übersetzer. Ich sitze im Taxi und mein Koffer auch.
Die Taxis sehen ganz schön fertig aus mal so am Rande bemerkt. Dann ging es los. Ich hatte noch nie so ein ungutes Gefühl wie während dieser Fahrt. DER TAXLER ist gefahren wie eine GESENKTE SAU ! Gehupt - inks und rechts überholt - einen Blinker glaub ich kennen die Taxis nicht. Dann sind wir an eine Ampel mit Fußgängerüberweg gekommen. Wir hatten ROT - ROT richtig ROT. !!! Es sind Fußgänger über die Straße gegangen aber entweder war der Farbenblind oder der wollte irgendwie Agressionen abbauen und ein paar Fußganger aufspießen. Gab es da nicht mal ein Computerspiel wo mann alte Omas mit dem Auto umfahren musste ? - so kam ich mir da vor. - Die Armen sind nur noch auf die Seite gesprungen....
Um 17:30 Uhr war ich dann am Hotel. Die letzten Zeilen schreib ich schon in meinem Hotelzimmer 44. Stock Room 4403. Geschaft ! Ach und ein Bett hab ich auch - mal gespannt ob ich nicht lieber auf dem Boden schlafe. Ich bin ja jetzt was härteres gewöhnt. Bin schon auf den ersten Tag in China gespannt. - also ab jetzt heisst es... ...
zái Jián aus Shanghai
Euer
"Kaiser san"
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